Liebe Gemeinde!

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Gemeinde, liebe Interessierte an unserem Pfarrbrief!

Eine schöne Adventszeit! Frohe Weihnachten, ein gesegnetes Christfest und Freude und Segen über die Menschwerdung Gottes! Guten Rutsch, frohes Neues und Gottes Segen für 2020! …

So viele gute Wünsche, so vielfältige Grüße. Nicht nur, weil diese Doppelausgabe unseres Pfarrbriefes zwei Monate umfasst und dieser Zeitraum eben viele Feste und besondere Anlässe enthält. Viel gute Wünsche, die wir uns nicht nur gegenseitig sagen. Nicht nur, weil manches Kind vielleicht einen langen Wunschzettel schreibt. Für uns Christen ist es eben nicht der Weihnachtsmann, der Geschenke bringt. Sondern das Christkind. Gott selber schenkt uns seinen Sohn. Unser Gott macht uns das größte Geschenk: Sich selbst. Auf einem Schild in einem Laden sah ich neulich den Spruch: „Wir sind hier nicht bei „Wünsch dir was“, sondern bei „So ist es“.“ Sehen wir manche Dinge nur durch die rosarote Brille, reden wir Dinge schön, stellen wir uns nicht der Realität? So ist es, da hilft auch kein Wünschen? Aber gerade das feiern wir in dieser Zeit: Gott kommt in unsere Wirklichkeit. Er selber wird Mensch, stellt sich damit der Realität. Eben kein Gott, der menschenfern im Himmel lebt. Wie einer, der Luftschlösser malt und sich nur Träumereien hingibt. Hier fällt „Wünsch dir was“ und „So ist es“ nämlich zusammen. Das, was sich die Menschen wünschen und er- sehen, wovon die Propheten sprechen und den verheißenen Messias erwarten. Das erfüllt sich mit der Geburt Jesu in der Menschwerdung Gottes.

Bei all den vielen guten Wünschen: Was wünschen Sie sich eigentlich von ganzem Herzen? Nicht nur an materiellen Dingen konkret auf der Wunschliste, sondern welche Sehnsucht treibt Sie um? Was steht auf dem Wunschzettel Ihrer Seele? Und an wen richten sich diese Wünsche und Sehnsüchte? Dies beispielsweise auch an Gott zu richten, ihn im Gebet zu bitten ist ja auch eine Möglichkeit. Dabei ist unser Gott keine „Wunsch-Erfüllungs-Maschine“. Nicht alle Wünsche und Gebete werden direkt erhört. Aber unsere tiefsten Wünsche und Sehnsüchte finden in Gott doch ihr Ziel. Denn Gott selbst findet sein Ziel in uns. „Was wünscht man sich mehr?!“ Wenn wir uns Menschen manchmal mehr die Nähe Gottes wünschen, dann kommt er unserm Wunsch oft schon zuvor, wenn er selber nämlich Mensch wird. Uns Menschen seine göttliche Nähe ganz nah kommen lässt. Dies drückt sich auch in vielen guten Wünschen aus. Eben wenn sie menschlich ehrlich von ganzem Herzen kommen.

In diesem Sinne, bei allen guten Wünschen, wünsche ich Ihnen im Namen unserer Kirchengemeinde und aus dem Pfarrhaus, dass sich viele Ihrer persönlichen Wünsche erfüllen, aber in allem Gottes reichen Segen!

Ihr und euer Pfarrer Christoph Konjer

 

Gebetsanliegen des Hl. Vaters für Dezember 2019

Für eine gesicherte Zukunft der Jüngsten: dass jedes Land eine gesicherte Zukunft der Jüngsten – besonders derer, die Leid tragen – zur Priorität erklärt und dementsprechend die notwendigen Schritte unternimmt.

für Januar 2020

Evangelisation - Förderung des Weltfriedens
Wir beten dafür, dass Christen, Angehörige anderer Religionen und alle Menschen guten Willens sich für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einsetzen

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